Erstklassiger
Posted on April 8, 2007
Filed Under Presse |
![]()
Auch das Hamburger Nachrichten-Magazin schaute offensichtlich Weeds:
Das Gras ist immer grüner auf Nachbars Seite - diese Feststellung bekommt bei “Weeds” eine völlig neue Bedeutung. Denn die gefeierte US-Serie, die ab heute bei ProSieben läuft, erzählt vom Alltag einer Hausfrau, die aus purer Not einen schwungvollen Marihuana-Handel aufzieht.
Das klingt zunächst arg spekulativ und die Kampagne, welche ProSieben im Vorfeld des deutschen Serienstarts lanciert hat, reiht in gefälligen Trailern so viele absurde Szenenschnipsel und Einzeiler aneinander, als gelte es hier einen Slapstick-Parcours unter Drogeneinfluss zu bewältigen. Tatsächlich aber ist “Weeds” nichts Geringeres als eine Offenbarung im ohnehin respektgebietenden Oeuvre der jüngeren amerikanischen TV-Produktionen: Das Serienkonzept von Autorin Jenji Kohan vereint Drama und Satire in unwiderstehlicher Weise und dringt mit eleganter Leichtigkeit in die dunkelsten Winkel der weißgetünchten Suburbia vor. Kurzum, dank “Weeds” kann man vermeintlich revolutionäre Formate wie “Desperate Housewives” getrost in der Pfeife rauchen.
Den ganzen Artikel gibt es beim Spiegel.
Comments
One Response to “Erstklassiger”
Leave a Reply

[…] Das Gras ist immer grüner auf Nachbars Seite - diese Feststellung bekommt bei “Weeds” eine völlig neue Bedeutung. Denn die gefeierte US-Serie, die ab heute bei ProSieben läuft, erzählt vom Alltag einer Hausfrau, die aus purer Not einen schwungvollen Marihuana-Handel aufzieht. Das klingt zunächst arg spekulativ und die Kampagne, welche ProSieben im Vorfeld des deutschen Serienstarts lanciert hat, reiht in gefälligen Trailern so viele absurde Szenenschnipsel und Einzeiler aneinander, als gelte es hier einen Slapstick-Parcours unter Drogeneinfluss zu bewältigen. Tatsächlich aber ist “Weeds” nichts Geringeres als eine Offenbarung im ohnehin respektgebietenden Oeuvre der jüngeren amerikanischen TV-Produktionen: Das Serienkonzept von Autorin Jenji Kohan vereint Drama und Satire in unwiderstehlicher Weise und dringt mit eleganter Leichtigkeit in die dunkelsten Winkel der weißgetünchten Suburbia vor. Kurzum, dank “Weeds” kann man vermeintlich revolutionäre Formate wie “Desperate Housewives” getrost in der Pfeife rauchen. Der Artikel auf der HP hier: klick mich […]